VfB 1999 Bischofswerda - USV/MSV Dresden 30:15

Am sechsten Spieltag waren die Mädels des USV/MSV beim Tabellenersten VfB 1999 Bischofswerda zu Gast.
Beim Aufwärmen machten sich die Mädels ihre gemeinsamen Ziele für das anstehende Spiel bewusst. Unser Trainer fasste all diese mit einem Satz zusammen: Wir haben nichts zu verlieren.

Das Spiel begann mit einem zähen Start, der sich durch die gesamte erste Hälfte zog. Der Wille, ein Tor zu werfen, war erkennbar, aber dabei kam leider zu selten etwas Zählbares heraus.
In den ersten 30 Minuten erzielten die Mädels nur 4 Tore, während die Gegner bereits 17 Tore geworfen hatten. Der Grund dafür lag an dem drucklosen Angriff und am mangelnden Rückzugsverhalten, wodurch wir besonders viele Kontertore kassierten. Die Abstimmung in der Abwehr funktionierte schlecht; es gab zu oft Zuordnungsprobleme, sodass die Lücken zu groß waren oder der Kreis frei stand. Selbst unsere Torhüterin Isa konnte trotz vielen guten Paraden den hohen Rückstand nicht verhindern.

Neu motiviert und mit frischem Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten gingen wir die zweite Halbzeit an. Gleich zu Beginn warfen die Mädels des USV/MSV vier Tore innerhalb weniger Minuten und ohne ein einziges Gegentor zu bekommen. Mit so einem Start hatte Bischofswerda sicher nicht gerechnet.
Jetzt begannen wir, unseren Vorstellungen und dem Motto entsprechend zu spielen. Das Angriffsspiel aller Mädels hat sich deutlich verbessert. Durch sicheres Spielen und Anwenden der Kombinationen ging nun Druck von allen Positionen aus.
Durch eine Umstellung der Abwehr steigerten wir uns sichtlich. Mit höherer Aggressivität und Zusammenarbeit konnten einige Gegentore verhindert werden und sogar eigene Konter landeten im Netz der gegnerischen Torhüterin. So verloren wir die zweite Hälfte nur knapp mit 13:11, was eine enorme Verbesserung zur Ersten darstellte.

Von diesem Spiel sollte man besonders die zweite Halbzeit mitnehmen, in der die Mannschaft trotz hohem Rückstand weiter kämpfte, anstatt sich aufzugeben. Schon am nächsten Wochenende gegen Bielatal können die Mädels beweisen, dass sie es gleich von Beginn an besser können, als es an diesem Tag zu sehen war.

SG USV/MSV Dresden: Isa (Tor),Luise(2), Resi(2), Lea(3), Nadja(3), Hannah(1), Nadine(2), Ana(1), Pati(1), Tessa, Paula, Franzi