Ohne Abwehr kein Sieg – unsere F1 in Weinböhla

Endlich war es wieder soweit. Die Winterferien sind vorbei, die Schule hat wieder angefangen und Handballspieltage stehen wieder auf dem Plan. Am 04.03. ging es für uns nach Weinböhla. Mit Meißen, Weinböhla und dem HSV Dresden standen gleich 3 Mannschaften vor uns, die wir in dieser Saison noch nicht getroffen hatten.

VfL Meißen - USV TU Dresden (6:6)

9.30 Uhr ging es gegen den VfL Meißen los. Der Beginn lief aber alles andere als optimal für uns. In der Abwehr lief uns der Gegner immer davon, man verlor ihn teilweise bereits an der Mittellinie und folgerichtig lag man auch schnell mit 0:3 im Rückstand. Der Blick auf die Anzeige schien dann aber ein Wachrüttler zu sein. Eine kleine Umstellung in der Abwehr und dann klappte auch bei uns einiges. Bis zur Halbzeit konnte man sich dann bereits auf 4:5 herankämpfen. Die zweite Halbzeit wurde dann auch konzentriert weitergespielt. Über ein 6:5 konnte man schließlich auch in Führung gehen, aufgrund einer eher mangelhaften Chancenverwertung von beiden Seiten blieb es am Ende aber bei einem nicht unverdienten Remis.

HSV Dresden - USV TU Dresden (17:9)

Nach einem Spiel Pause ging es 10.00 Uhr gegen den HSV Dresden weiter. Doch wie im ersten Spiel wurde die Anfangsphase verschlafen und man lag mit 0:2 hinten. Das man aber auch dem HSV gefährlich werden kann, hat man über drei schnelle Tore zum zwischenzeitlichen 2:3 gezeigt, was allerdings unsere einzige Führung sein sollte. Man bestrafte unsere Fehler mit einer viel zu hohen Effizienz. Nach dem Halbzeitstand von 8:5 konnte man in der zweiten Halbzeit nicht mehr den Anschluss finden und verlor das Spiel am Ende zu deutlich.

HSV Weinböhla - USV TU Dresden (13:7)

Unser letzter Gegner war der Gastgeber vom HSV Weinböhla. Was da auf dem Spielfeld passierte, kann ich allerdings selber kaum beschreiben. Wir fingen mit unserer Standardmannschaft an, welche plötzlich sowohl in der Abwehr als auch im Angriff überfordert war. Da der Gegner die Fehler konsequent ausnutzte, lag man zur Halbzeit nicht unverdient mit 9:3 hinten. Nach einem kompletten Wechsel auf allen Positionen fingen dann unsere Mädels an, den Jungs zu zeigen, wie man es macht. Die Abwehr wurde deutlich besser, man zeigte dem Gegner, dass es da nicht vorbei geht und auch vorne wurden die Tore endlich erzielt. Wenn auch teilweise erst im 3. Nachwurf. Egal, Tor ist Tor! Am Ende konnte man die zweite Halbzeit ausgeglichen gestalten und die Differenz halten.

 

Was bleibt uns heute am Ende zu sagen? Wer im Angriff viele Tore wirft aber in der Abwehr nicht an seinen Gegenspieler herantritt gewinnt kein Spiel. Wenn man zudem im Angriff durch einfache Fehler den Ball verschenkt, brauch man sich über schnelle Gegentore auch nicht wundern. Abhaken, beim nächsten Mal besser machen. Das unsere Kinder das können, haben wir ja bereits gesehen! :)