Kein Aprilscherz – USV-Damen siegen souverän gegen Heidenau

01.04.2017 USV TU Dresden vs. SSV Heidenau 34:27 (17:15)

Viel zu schön war es diesen Samstag, um in der Handballhalle zu sein. Draußen schien die Sonne und das Wetter lud eher zum Picknick als zum Lokalderby ein. Nach der Pleite in Leipzig wollten die USV Damen den Zuschauern, die trotz des Sommerwetters in die Halle gekommen sind, noch einmal zeigen was in ihnen steckt. So gingen alle Frauen heiß, ob nun von der Sonne oder von der Erwärmung, in das Spiel gegen den Tabellen Siebten aus Heidenau.

Die Gäste ließen in den ersten Minuten Nichts anbrennen und marschierten mit einer 0:3 Führung von dannen. Auf Dresdener Seite schlichen sich wieder die alt bekannten Fehler ein. In der Abwehr fehlte wie so oft die Robustheit gegen die körperlich untersetzen Heidenauerinnen. Kam es dann doch zum Ballgewinn, scheiterte man an der Torhüterin der Gäste.

Von Minute zu Minute besannen sich die Gastgeberinnen immer mehr ihrer ursprünglichen Leistung, hielten zunehmend in der Abwehr gegen und fanden einen Weg an der Heidenauer Torhüterin vorbei. So dass der kleine Vorsprung der Gäste immer mehr schrumpfte. Über ein 4:7, 6:8 und schlussendlich 10:10 arbeiteten sich die USV-Damen immer weiter heran. Die Kondition der Gäste schien mit Blick in Richtung Auszeit stark zu schrumpfen. So konnten sich die Dresdenerinnen mit einer guten Abwehr und schnellen Tempogegenstößen bis zum Halbzeitpfiff einen 2-Tore Vorsprung erarbeiten.

In der Halbzeitpause waren alle Frauen frohen Mutes, das Spiel lief zu ihren Gunsten und der Gegner schien aus den letzten Kraft- und Luftreserven zu zehren. So spielten sie hoch motiviert und kämpferisch weitere 30 Minuten konzentrierten Handball. Die Abwehr stand die gesamte Halbzeit konstant gut und verhinderte damit zahlreiche Tore des Gegners. Auf Heidenauer Seite entstanden im Umkehrschluss immer mehr Lücken in den Abwehrreihen, sodass die USVlerinnen nach 50 Spielminuten erst mit 3 Toren und durch einige Tempogegenstöße in den letzten Minuten sogar mit 7 Toren in Führung gingen.

Zum Schluss kann man sagen, dass die starke und überwiegend konstante Abwehrarbeit im Team an diesem Tag der Siegesgarant war.

Es spielten:

Lisa Ziegler, Maria Puskas (beide Tor), Katja Kotzauer (1), Dajana Knick (1), Franziska Petalla (13), Andrea Leben (2/2), Rebeca Cembranos Bruzon (3/1), Jennifer Lippmann (4), Heidi Hennig (1), Julia Berger (2), Juliane Würdig, Sarah Hilke (4), Anne Grevener (3)