USV-Damen ohne Chance in Rückmarsdorf

Einen Raben schwarzen Tag erwischten die Damen des USV TU Dresden am Samstag bei der HSG Rückmarsdorf. Trainer Andreas Lemke startete mit fast der gleichen Aufstellung wie am Spieltag zuvor. Auf der Kreismitteposition kam allerdings zum ersten Mal Isabell Härtel zum Einsatz, die vor drei Wochen zur Mannschaft gestoßen ist und früher beim Liga-Konkurrenten HC Sachsen Neustadt-Sebnitz auf der Platte stand. Doch im Gegensatz zum letzten Spiel kamen die Dresdnerinnen dieses Mal nicht gut in die Partie. Nachdem sie das erste Tor erzielen konnten, starten die Rand-Leipzigerinnen einen 6-0 Lauf. Zu viele einfache Ballverluste bedingt durch eine gute offensive Deckung, luden die Gegnerinnen immer wieder zu Kontern ein, welche diese auch zu nutzen wussten. Trotz einer zeitigen Auszeit von Andreas Lemke schafften es die Damen nicht, sich den schwierigen Bedingungen anzupassen. Das hektische Spiel des Gegners und das Haftmittelverbot trugen zur Verunsicherung bei. Rückmarsdorf hatte immer wieder leichtes Spiel und zog davon. Ernüchtert gingen die USV-Damen dann mit einem Stand von 19-7 in die Kabine.

„Zu Beginn brachten wir unsere guten Chancen nicht im Tor unter. Vielleicht ist es dem fehlenden Harz zuzuschreiben, vielleicht waren wir inklusive Trainer von der aggressiven und offensiven Abwehr überrascht. Das Team hat gekämpft, die Ruhe behalten und konnte in der 2. Halbzeit ein 11:11 erreichen. Wir müssen weiter alles daransetzen, dass wir uns als Team einspielen. Es gibt halt Tage da regnet es, fehlt Harz im Spiel, da rutsch man halt mal aus. Nichts Neues in Rückmarsdorf, denn dies war bereits aus dem Spiel im letzten Jahr bekannt.“, so Trainer Andreas Lemke.

Das Ziel Klassenerhalt geht nächste Woche in die nächste Runde. Und so gilt es aufstehen, Nase putzen, weitermachen und am Samstag erneut angreifen. Übrigens wieder ohne Harz! Denn gespielt wird um 17 Uhr nicht wie gewohnt in der Energieverbund Arena, sondern in der 25. Grund-/Oberschule auf der Pohlandstr. Zu diesem „Auswärtsspiel“ erwarten die Damen den Spitzenreiter von der HSG Neudorf/Döbeln. Also keine leichte Aufgabe, doch wie heißt es so schön: Es kochen alle nur mit Wasser.

Es spielten: Schmidt, Puskas (Tor), Härtel (1), Semeradt, Kötter (3), Kolewa (7/3), Horn (1), Lippmann (1), Löser (1), Cembranos Bruzon (3/2), Seidel, Meerstein (1)