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Wiederaufstieg in die Sachsenliga ist perfekt

USV TU Dresden – HSG Weißeritztal 37:16 (20:8)

Beginnen wir heute einmal mit dem Fazit des Trainers Andreas Lemke zum Spiel: „Tolles Team hat mit disziplinierter Leistung die Sachsenliga zurück erobert.“ Drei Spiele vor Saisonende steht die erste Damenmannschaft des USV TU Dresden als Meister in der Verbandsliga Staffel Ost fest und hat somit den direkten Wiederaufstieg in die Sachsenliga geschafft. Die Freude bei Trainer, Spielerinnen und den zahlreichen Zuschauern war dementsprechend groß.

Im heutigen Spiel standen sich der Aufsteiger in die Verbandsliga (HSG Weißeritztal) und der Absteiger aus der Sachsenliga gegenüber. Einen deutlichen Klassenunterschied sah man über die gesamte Spielzeit. Schnell führte das USV-Team dank des ausgezeichneten Umschaltspiels der rechten Angriffsseite mit 6:2. Wie schon im Hinspiel gab es danach eine kleine Schaltpause der USV-Damen, in der die HSG wieder auf 7:5 heran kam. In der Abwehr stellte man sich mit fortschreitender Spielzeit immer besser auf die Spielweise der Gäste ein und agierte aggressiver. Die daraus resultierenden Ballgewinne trugen entscheidend dazu bei, dem Spiel mit den gewohnt druckvollen und schnellen Angriffen den USV-Stempel aufzudrücken. Bis zur Halbzeitpause konnte ein deutlicher 20:8 Vorsprung herausgeworfen werden. Mit viel Tempo wurde auch in die 2. Halbzeit gestartet. Zahlreiche gute Torchancen blieben allerdings ungenutzt - sicherlich auch dadurch, dass der Pfiff der Schiedsrichter aus unerklärlichen Gründen trotz klaren Foulspiels das eine oder andere Mal ausblieb. Letztendlich nutzten die Gäste die sich daraus ergebenden Chancen aber nicht konsequent, sodass die USV-Damen den Vorsprung dennoch kontinuierlich ausbauen konnten. Kurz vor Spielende konnte beim 35:15 erstmals in dieser Partie ein 20-Tore-Vorsprung bejubelt werden. Die 40-Tore-Marke sollte heute nicht mehr fallen. Beim Stand von 37:16 pfiffen die Schiedsrichter das Spiel ab.

Jeweils nur 8 Gegentore pro Halbzeit sprechen erneut für eine disziplinierte Abwehrarbeit und gute Torhüterleistung. Schön, dass alle USV-Spielerinnen nach den teilweise rüden Fouls wieder aufstanden, alle Arme noch am richtigen Körper hingen und sich keine Spielerin – abgesehen von einer dicken Lippe – ernsthaft verletzte, sodass die Mannschaft heute Abend gemeinsam feiern kann.

Die Mannschaft bedankt sich ganz herzlich für die tolle Unterstützung von der Zuschauertribüne und natürlich den Aufstiegs-Sekt der Abteilungsleitung. Vielen Dank!

Vorschau:

Die nächsten drei Wochenenden haben die USV-Damen spielfrei, bevor am 9. April 2016 um 18 Uhr das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten VfB Bischofswerda stattfindet. Trotz der bekannten Heimstärke der Bischofswerdaerinnen peilt das USV-Team den nächsten Sieg an. Ziel ist es, die seit dem 2. Spieltag dieser Saison anhaltende Siegesserie bis zum Saisonende fortzusetzen.

 

Es spielten:

Luisa Silbermann (Tor), Katja Kotzauer (8/1), Andrea Leben (7/3), Dajana Knick (6), Isabelle Blum (4), Claudia Grützmann (4), Alina Glinschert (3), Sarah Hilke (2), Michaela Koch (2), Stephanie Trupke (1), Heidi Hennig, Tabea Peukert