USV Damen Auswärts weiterhin ohne Glück

Am 9. Spieltag der Sachsenliga der Frauen traten die Damen des USV TU Dresden mal wieder die Reise in die Messestadt nach Leipzig an. Dieses Mal erwartete sie das junge und dynamische Team des HC Leipzig II. Im Vorfeld ließ sich nur schwer einschätzen, mit was für einem Gegner es die Frauen zu tun haben würden. Somit war man auf alles gefasst und ging nach dem erfolgreichen letzten Wochenende motiviert ins Spiel.

Wie schon am voran gegangenen Spieltag erwartete das Team eine offensive Abwehr. Vor allem Johanna Löser gelang es in dieser Phase ihre Stärke ausspielen und so netzte sie einige Male aus der zweiten Reihe ein. Das schnelle Spiel der Leipzigerinnen machte es den USV Damen jedoch schwer, ihren eigenen Rhythmus im Angriff zu finden und so verschafften sich die Messestädterinnen einen kleinen Pausenvorsprung von vier Toren (19:15).

Doch die Messen waren noch nicht gelesen. Die USV Damen schafften es in der zweiten Halbzeit aufzudrehen. Der Ball lief nun besser und das Spiel konnte ausgeglichen gestaltet werden. Anne Meerstein und Jenny Kolewa kamen zu einigen Chancen und verwandelten diese sicher. Generell wurden nun mehr die Räume in der gegnerischen Abwehr genutzt und so verkürzte man nicht nur, sondern schaffte beim 28:28 sogar den Ausgleich. Leider ging den Damen zu diesem Zeitpunkt etwas die Luft aus. Eine 2-Minuten-Strafe sowie zwei vergebene 7-Meter und ein fehlgeschlagener Konter brachten den USV wieder ins Hintertreffen. "Schafft es die Mannschaft hier mit einem Tor nach vorn zu gehen, bekommt die Partie sicher eine andere Wendung.", so Trainer Andreas Lemke. Am  Ende mussten sich die Dresdnerinnen mit 35:32 geschlagen geben, konnten allerdings mit erhobenen Hauptes die Halle verlassen.

In der nächsten Woche steht nun wieder ein schweres Spiel bevor. In heimischer Halle erwartet man am Samstag um 16:00 Uhr den Tabellennachbarn aus Bischofswerda. Die Oberlausitzerinnen sind aktuell Punktgleich mit den Dresdnerinnen, jedoch durch ein besseres Torverhältnis einen Tabellenplatz vorn. Es kann also mit einer Partie auf Augenhöhe gerechnet werden.