Zum Auswärtsabschluss ein Sieg


Das letzte Auswärtsspiel der Saison 2017/18 führte die Damen des USV TU Dresden ins nahegelegene Bischofswerda.
Das Hinspiel gewannen die Dresdnerinnen bereits mit 32:28 und auch im Rückspiel, so lautete die Maßgabe, sollte dies nicht anders werden. Die erste Halbzeit gestaltete sich jedoch noch recht ausgeglichen. Während TU den besseren Start erwischte und mit 4:1 in der 4. Minute in Führung ging, schaffte der VfB bereits drei Minuten später wieder den Ausgleich.
Keine der beiden Mannschaften konnte sich bis zum Ende der ersten Halbzeit einen Vorsprung erspielen. Immer wieder legte ein Team vor und das andere glich prompt aus. (8:8/11:11/14:14) Erst kurz vor der Halbzeit konnten sich die Dresdnerinnen wieder mit zwei Toren in Front bringen und gingen mit einem Stand von 15:17 in die Pause. Das Spiel war bis dahin vor allem durch die gute Angriffsleistung beider Mannschaften geprägt. Die TU-Damen waren von allen Positionen torgefährlich und das Zusammenspiel passte sehr gut. Nur die Abwehr ließ noch etwas zu wünschen übrig.

In der zweiten Halbzeit nahm das Spiel eine deutliche Wendung. Trainer Andreas Lemke stellte seine Abwehr um und startete mit einer offensiveren Formation. Dies brachte die VfB-Damen deutlich aus dem Konzept und TU baute ihre Führung aus und ging in der 33 Minute mit 15:20 in Führung. Trotz zahlreicher 2-Minutenstrafen und einer Pressdeckung für Jenny Kolewa und Rebecca Cembranos Bruzon lief es nun wie ein Länderspiel für die Dresdnerinnen. Sie bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus, 17:23/18:25/20:28/24:31, und vor allem Rebecca Cembranos Bruzon und Katja Kotzauer brachten den Gegner mit einer erfolgreichen Aktion nach der Nächsten regelrecht zum Verzweifeln. 26:36 hieß es dann nach 60 Minuten und so gut wie die Mannschaft derzeit aufgelegt ist, ist es schon schade, dass bereits am kommenden Sonntag 14 Uhr das letzte Saison- und Heimspiel ansteht. Mit einem Sieg gegen den SV Plauen-Oberlosa können die TU-Damen sogar noch den Sprung auf den vierten Tabellenplatz schaffen. Demnach können wir davon ausgehen, dass das Team noch einmal voll angreifen wird und sich mit einem erfolgreichen Abschluss in die Sommerpause verabschieden will.
 

Es spielten: Puskas (Tor), Semeradt, Kötter (2), Kolewa (5), Kotzauer (11), Härtel (2), Horn (1), Leben (2), Lippmann, Löser (1), Cembranos Bruzon (9/1), Seidel (3)