EVA – Energieverbund Arena – bleibt in 2017 Verlustpunktfrei

Wichtige Punkte für den Klassenerhalt sicherten sich die Damen des USV TU Dresden am letzten Samstag in heimischer Halle gegen den VfB Bischofswerda. Der Neuaufsteiger war bis dato auf Platz neun der Rangliste, jedoch Punktgleich mit den Dresdnerinnen. In einem hart umkämpften Spiel bezwangen die Hausherrinnen die Gäste aus der Oberlausitz mit 32:28.

Doch fangen wir von vorne an. Die USV Damen fanden gut ins Spiel. Von Beginn an entschied sich Trainer Andreas Lemke für eine offensive Abwehr gegen die linke Rückraumseite Bischofswerdas. Mit Franziska Petalla spielte hier nicht nur die aktuelle Torschützenkönigin der Liga, sondern auch eine altbekannte Mitspielerin. In der letzten Saison lief Franziska noch im USV-Trikot auf, hat sich jedoch bei den Gästen schon zu der torgefährlichsten Akteurin entwickelt. Sie zu stoppen – das wussten alle – war ein wichtiges Kriterium, um dieses Spiel erfolgreich bestreiten zu können. Und die Taktik ging auf. Bereits in der 18. Minute nahm der Trainer Bischofswerdas seine zweite Auszeit und versuchte seine Mannschaft neu aufzustellen. Denn die Dresdnerinnen spielten sicher aus der Abwehr heraus, kontrollierten die Partie und zogen mit 2:0, 4:1 und 9:4 davon. Doch leider konnte der Vorsprung nicht gehalten werden. Zu viele hektische Aktionen und daraus resultierende einfache Fehler luden den Gegner zu Toren ein. Resultat war ein Remis – 11:11 – zur Halbzeit.

Zu Beginn der zweiten Hälfte legten die Damen vom VfB erst einmal vor. Doch TU schaffte es dran zu bleiben und ging beim 18:17 wieder in Führung. Die zweite Welle lief nun besser und auch die Abwehr hatte sich wieder stabilisiert. Über die Spielstände 20:18, 23:20, 26:22 und 28:25 schafften es die Damen mit viel Einsatz und Wille gegen einen hart agierenden Gegner ihre Führung zu behaupten und das Spiel erfolgreich zu beenden. Herausragende Akteurin an diesem Tag war Maria Puskas im Tor. Sie dürfte zu einigem Kopfzerbrechen bei den Damen aus Bischofswerda geführt haben. Ihre tollen Paraden gaben den nötigen Rückhalt für das Team und sicherten am Ende einen weiteren wichtigen Heimsieg für die TU Damen.

Es spielten: Puskas (Tor), Härtel (2), Semeradt, Kötter (1), Kolewa (11/2), Kotzauer (5), Horn (3), Meerstein (7), Leben (1), Cembranos Bruzon (2/2), Seidel