1. Frauen, 3. Spieltag 2017/18

Die Heimsiegserie hält – TU Damen gewinnen zu Hause 35-30 gegen den HSV Marienberg

Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit einem Sieg und einer Niederlage, nutzten die Damen des USV TU Dresden am Samstag gegen die 1. Frauenmannschaft des HSV Marienberg wieder ihre Heimspielstärke und verließen das Parkett als verdiente Siegerinnen. Seit 2015 sind die Mädels nun schon in der Energieverbund Arena im Ostragehege ungeschlagen. Das große Ziel vor dem Spiel war also klar: Die Erfolgsserie sollte halten! Ungewiss war allerdings, mit was für einem Gegner es die Mädels zu tun haben würden. Der Absteiger aus Marienberg ist ebenso wie die TU-Damen im Umbruch. Informationen zur Mannschaftsaufstellung oder einer möglichen taktischen Ausrichtung waren dem entsprechend rar. Somit musste abgewartet werden, was das Spiel bringt.

Zu Beginn starteten die Damen des USV mit einem hoch gewachsenen und wurfgewaltigen Rückraum. Mit Johanna Löser auf der halbrechten Position und Andrea Leben im linken Rückraum, standen wohl zwei der größten Spielerrinnen der Liga auf der Platte. Die Marschrute war also klar: einfache Tore aus dem Rückraum sollten erzielt werden und vor allem Andrea Leben gelang dies in der ersten Halbzeit mit Bravour. Trotz dessen agieren die Gastgeberinnen in dieser Phase zu nervös. Besonders im Deckungszentrum kam es zu einigen Abstimmungsfehlern und so blieb das Spiel auf Messers Schneide. Dass die Partie in dieser Phase nicht kippte, ist besonders der starken Torhüterleistung von Maria Puskas zu verdanken. Sie parierte einige freie Bälle und hielt die Damen des USV so im Spiel.

Um dem Druck der Gäste besser entgegen zu wirken, entschied sich das Trainerteam in der 20. Minute, die wohl auffälligste Spielerin der Gäste Dominika Kodajova in Pressdeckung zu nehmen. Dies führte zum gewünschten Erfolg und so konnten die Gastgeberinnen zur Halbzeit mit einem zwei Tore Vorsprung (17:15) in die Kabine gehen. Dieser konnte zu Beginn der zweiten Hälfte, trotz Unterzahlsituation, weiter ausgebaut werden. Mit einem 4:0 Lauf zogen die USV-Mädels davon und gaben diesen Vorsprung das gesamte Spiel nicht mehr her. Jetzt rollte der Ball und auch die Außenspielerinnen Katja Kotzauer und Jennifer Lippmann konnten sich dank einiger schöner Konter in die Torschützenliste eintragen. Die Gäste aus Marienberg wollten sich jedoch noch nicht geschlagen geben. Auch sie gingen nun in ein offensives Deckungssystem über. Unsere Damen brauchten ein paar Minuten, bis sie sich darauf einstellten. Ließen aber dank einer kämpferisch starken Leistung nichts mehr anbrennen.

Es spielten: Schmidt, Puskas (Tor), Semeradt (4), Kolewa (5), Kotzauer (5), Horn (1), Leben (12/7), Lippmann (3), Löser (1), Cembranos Bruzon (3), Seidel (1)