1. Frauen, 2. Spieltag 2017/18

Spielbericht HV Chemnitz - USV TU Dresden 28:25

10.09.2017

Im zweiten Spiel der Saison trat unsere erste Frauenmannschaft einen altbekannten Weg an. Erst vor zwei Wochen verschlug es sie nach Chemnitz, um in der ersten Runde des Moltenpokals anzutreten. Nach 60 Minuten plus Verlängerung mussten sich die Damen damals noch geschlagen geben. An diesem Spieltag sollte sich dies nun ändern.

Die Woche über hatten beide Mannschaften jedoch erst einmal mit einigen Rückschlägen zu kämpfen. Schwere Verletzungen aus dem ersten Punktspiel, Dajana Knick und Heidi Hennig von unseren Frauen sowie Laura Amtsberg aus Chemnitz, zwangen Trainer und Spielerinnen zum Umdenken. Wir wünschen an dieser Stelle allen Dreien schnelle Genesung. 

Die Spielvorbereitung der Dresdnerinnen konzentrierte sich nach dem knappen Sieg gegen den HC Glauchau/Meerane auf das Positionsspiel. Gegen die wendigen Chemnitzerinnen sollte vor allem der Rückraum Verantwortung übernehmen. Dies gelang in den ersten Spielminuten auch ganz gut. Nach einer 2:0 Führung durch die Gastgeberinnen, glichen die USV Damen schnell aus und legten mit zwei Toren vor. Das Spiel ging nun hin und her. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen und so ging es nach 6:8 und 10:10 mit einem leistungsgerechten 13:13 in die Halbzeitpause. 

Voll motiviert gingen beide Teams wieder ins Spiel. Gerade den Mädels vom HVC merkte man an, dass sie nach der herben Niederlage in Rückmarsdorf in der letzten Woche (33:11), etwas gut machen wollten. Mit hartem Körpereinsatz und einigen schnellen Konterläufen machten sie es den Dresdnerinnen schwer, wieder ins Spiel zu finden. Dazu kamen einige 2-Minutenstrafen auf beiden Seiten, die den Spielfluss immer wieder unterbrachen. Mitte der zweiten Halbzeit gelang es dann Chemnitz, sich nach einem 20:20 mit 24:21 abzusetzen. Beim Stand von 24:25 schnupperten die USV-Damen noch einmal am Ausgleich. Die mangelnde Chancenverwertung verhinderte dies allerdings. So mussten sich die Dresdnerinnen am Ende nach großem Kampf und einigen guten Aktionen mit 28:25 geschlagen geben. Grundsätzlich können die Damen jedoch zufrieden sein. Das Spiel gibt Mut für die kommenden Wochen, die, aufgrund der angespannten Kadersituation, nicht einfach werden.

 

Es spielten: Dziock, Puskas (Tor), Semeradt, Kötter (1), Kolewa (3/1), Kotzauer (6), Horn, Leben (5/3), Groß, Lippmann (2), Löser (2), Cembranos Bruzon (6)