1. Frauen, 22. Spieltag 2016/17

Knapper Heimsieg auf fremden Terrain- USV-Damen gewinnen ihr letztes Heimspiel in der Pohlandstraße

22.  April 2017: USV TU Dresden – SC DhfK Leipzig 32:29 (16:17)

Nach zwei Wochen Regenerationszeit traten die Damen des USV TU Dresden zu ihrem letzten Heimspiel und damit zum letzten Spiel in dieser Saison an. Mit dem bevorstehenden Gegner, dem SC DhfK Leipzig, hat man sich im Hinspiel schon sehr schwer getan. Im Angriff wurden die Bälle nicht gefangen und kopflos ins Blaue gespielt. Die Abwehr ließ zudem enorme Löcher offen. All diese Schwächen aus dem Hinspiel mussten jetzt Geschichte sein, denn sonst würde das letzte Heimspiel in nichtheimischer Halle zur Blamage werden.

Doch die Gäste aus Leipzig ließen sich nicht lumpen und legten gleich von Anfang an los. Auch die USV-Damen waren heute nicht müde und warfen ein Tor nach dem anderen. Doch ohne Abwehr gewinnt man so kein Spiel. Weder auf der Leipziger Seite noch auf Seite der Dresdenerinnen schien die Abwehr zu funktionieren. Und so ging es die ersten Minuten munter zwischen den beiden Toren hin und her. Bis sich bei den USV Damen wieder die alt bekannten Fehler und Konzentrationsschwächen einstellten. Fehlwürfe und Fangfehler, welche postwendend von den Gästen bestraft wurden, ließen die Dresdenerinnen schnell in Rückstand geraten. Erst nur 1-2 Tore im Laufe der ersten Halbzeit, dann jedoch bis zu 5 Toren (7:10/7:11/7:12). Auszeit von Trainer Lemke; irgendwie musste er seine Frauen wieder auf die richtige Bahn bringen. Ob die lauten Worte ihr Ziel fanden sei in den Raum gestellt, auf jeden Fall kämpften sich die Gastgeberinnen bis zum Abpfiff der ersten Halbzeit auf ein 16:17 heran.

Die zweite Halbzeit lief für die USV-Damen bedeutend besser. Endlich funktionierte die Abwehr in großen Teilen und im Angriff wurden die Chancen klug und diszipliniert ausgespielt. Zumindest die Ansage des Trainers, die erste und zweite Welle besser und konsequenter umzusetzen, wurde befolgt. So führten die Dresdnerinnen nach der Hälfte der zweiten Halbzeit mit 5 Toren (24:21/25:21/26:21). Erwartungsgemäß sollte es dabei aber nicht bleiben, für die extra angereisten Zuschauer sollte es doch nochmal spannend werden. Und so gaben sich die Frauen wieder der Hektik hin, Passfehler, unkonzentrierte Abschlüsse und Abwehrfehler schlichen sich wieder ein, sodass der Vorsprung wieder auf 2 Tore zusammenschmolz (29:25/29:26/29:27). Wieder die Auszeit durch Lemke, in welcher laute mahnende Worte folgten. Zu helfen schienen diese nicht. Zumindest stolperten die Dresdenerinnen ähnlich wie in Sebnitz mit gerade so drei Treffern mehr über die Ziellinie. Kein schöner, aber spannender Saisonabschluss.

Die Frauen des USV danken all ihren Zuschauern für die lautstarke Unterstützung während der gesamten Saison und verabschieden sich in die verdiente Spielpause.

Es spielten:

Lisa Ziegler, Maria Puskas (beide Tor), Julia Semeradt, Katja Kotzauer (1), Franziska Petalla (12), Andrea Leben (5/5), Heidi Hennig (2), Rebeca Cembranos Bruzon (2), Jennifer Lippmann (2), Juliane Würdig (5), Sarah Hilke (2), Anne Grevener (1)