HSV Marienberg : USV TU Dresden 34:26 (17:10)

An diesem Wochenende ging es zum Auswärtsspiel gegen Marienberg. Dort lief die Mannschaft mit nur 3 Auswechselspielern auf und es wurde von allen 100% verlangt, um einen besseres Spiel als in der Hinrunde abzuliefern und möglichst 2 Punkte zu entführen.

Die ersten zwanzig Minuten fand die Mannschaft nicht gut in die Partie, es fehlte Tempo und Kampfgeist und selbst viele gute Aktionen führten nicht zum Tor. In der Abwehr fehlte der Biss und Kommunikation, um das Marienberger Spiel mit dem Kreisläufer zu unterbinden. Im Angriff boten die Gegner uns immer wieder gute Lücken, doch zu oft wurden falsche Entscheidungen getroffen oder Aktionen abgebrochen.

In den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit erwachte beim Stand von 13:4 endlich der Kampfgeist und der Abwehr gelang es, einige Kreisanspiele zu verhindern. Auch im Angriff wurden jetzt mehr Situationen sicher abgeschlossen und verhinderten einen noch größeren Rückstand.

Auch in der zweiten Halbzeit fanden die USV Mädels besser ins Spiel und zeigten, dass sie auch Handball spielen können. Die teils übertrieben harte Abwehr der Gegner wurde konsequent bestraft und führte zu vielen Überzahlsituationen für den USV, die nicht klug genug ausgenutzt wurden. Leider ließ sich der Rückstand aus der verschlafenen Spielhälfte nicht mehr aufholen und so wurden uns die ersten  Minuten am Ende zum Verhängnis.

Mitnehmen sollten wir den Kampfgeist und die Erkenntnis, dass die Mannschaft sich weiter aufeinander einspielen muss und mehr Sicherheit braucht, um in wichtigen Situationen die richtige Entscheidung zu treffen.

Mit diesem Fazit geht es nächste Woche zum Pokal-Halbfinale gegen Turbine Leipzig und darauf nocheinmal nach Leipzig gegen den HC.

Für die nächsten Heimspiele im April hoffen wir auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung um im Abstiegskampf noch wichtige Punkte zu holen!

Es spielten: Maria Puskas, Laura Kalich (im Tor), Mary Pohl, Julia Aepler (5), Katja Kotzauer (5), Regina Fust, Andrea Leben (5/3), Nora Engelmann (3), Rebeca Cembranos Bruzon(4/1), Sarah Stackebrandt (4)