USV endlich auch Auswärts erfolgreich 

Im letzten Spiel des Jahres 2017 und fünften Auswärtsspiel hat es für die Damen des USV TU Dresden endlich geklappt. Bei der ersten Frauenmannschaft des SV 04 Plauen/Oberlosa gelang der erste Auswärtssieg. In einem hart umkämpften Spiel setzten sich die Dresdnerinnen mit 27:29 gegen die Hausherrinnen durch.

Die erste Halbzeit begann durchwachsen für die Gäste. In der Abwehr ließ man den Plaunerinnen zu viel Raum und lud so den Gegner zu zahlreichen 1-gegen-1-Situationen ein. Im Angriff machte man es sich selbst durch zu viele Ballverluste und schlechte Abschlüsse schwer. So schafften es die Damen aus dem Vogtland sich trotz einiger vergebener 7-Meter einen zwei Tore Vorsprung zu sichern. Doch die Messen waren noch lange nicht gelesen! Mit einem Halbzeitrückstand von drei Toren (15:12) gingen die Damen in die Kabine. Doch der allgemeine Tenor war klar: Heute darf man hier nicht verlieren!

Voll motiviert gingen die Dresdnerinnen in die zweite Hälfte und starteten prompt mit einem 3-0 Lauf. Mit der Umstellung auf eine offensive Abwehr taten sich die Hausherrinnen sichtlich schwer und so gestaltete sich ein spannendes Spiel, in dem die USV-Damen nun immer wieder vorgelegen konnten. In dieser Phase stachen vor allem die jüngsten Alexandra Horn, Nadine Seidel und Johanna Schmidt im Tor hervor. Mit sicher verwandelten Würfen, schlauem Spiel und starken Paraden brachten sie die endgültige positive Wende im Spiel. In der 56. Minute erspielten sich die Dresdnerinnen erstmals einen vier Tore-Vorsprung. Plauen versuchte alles und stellte noch einmal auf eine Manndeckung um. Dies machte die Partie noch einmal etwas chaotisch, konnte am Endergebnis bis auf ein wenig Ergebniskorrektur nichts mehr ändern.

Nach dem Abpfiff war die Erleichterung bei allen zu spüren und alle waren sichtlich erfreut, dass es die Mannschaft auch Auswärts noch kann. "Wir haben an diesem trüben Tag lange gebraucht, um die richtige Aufstellung zu finden. Bereits in der ersten Halbzeit hatten wir gute Chancen, nutzten diese aber zu wenig. Die zweite Halbzeit war optimal. Die Mädels haben gut gekämpft und ihre Chancen sicher verwandelt. Entscheidend waren letztendlich unsere sicher verwandelten 7-Meter gegenüber den Gastgeberinnen.", so Trainer Andreas Lemke. Nun erwartet die Mannschaft erst einmal eine lange Weihnachtspause. Hier können und sollten die Kraftreserven wieder aufgetankt werden, damit es am 06.01.2018 wieder in fremder Halle beim SC Glauchau/Merane genauso erfolgreich weitergeht.

 

Es spielten: Puskas (Tor), Schmidt (Tor), Härtel, Kötter (2), Kolewa (8/1), Kotzauer (2), Horn (6), Meerstein, Leben (1), Grevener (1),  Cembranos Bruzon (7/4), Seidel (2)