Nichts zu holen in Leipzig

 

Nach vier Wochen Spielpause erwartete die USV TU Damen mit dem HC Leipzig II ein starker Gegner. Mit nur einem Unentschieden und drei Siegen standen die Leipzigerinnen vor dem Spiel auf dem dritten Tabellenplatz.

Nachdem Trainer Stefan Süßmilch aus persönlichen Gründen zurückgetreten war, mussten sich die Dresdnerinnen in den letzten Wochen selbst organisieren. Dabei bekamen sie Unterstützung von Nachwuchstrainer Daniel Kästner, welcher das Team auch nach Leipzig begleitete. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle. Durch weitere handballerische Verpflichtungen war es ihm aber leider nicht möglich das Team während des gesamten Spiels zu unterstützen.


Der Start verlief auf beiden Seiten holperig, die Chancenverwertung beider Teams war ausbaufähig. Dennoch waren es die Leipziger, die besser ins Spiel fanden und sich zu einem frühen Zeitpunkt auf 7:2 absetzen konnten.

Über die Stationen 10:4 und 15:5 konnten die Leipziger ihren Vorsprung bis zur Halbzeit bereits auf 20:10 ausbauen. Auffälligste Spielerin dabei Lilia Abouchabaka aus Leipzig, die hier bereits 10 Tore erzielt hatte. Schnell wurde klar, dass sie aus dem Spiel genommen werden muss. Dresden reagierte mit einer kurzen Deckung gegen sie. Trotzdem waren es zu viele Fehler im Angriff, die Leipzig immer wieder die Chance zu Kontern gaben.

Mit mehr Tempo und einer Manndeckung gegen Abouchabaka gelang es nach der Pause etwas mehr Zugriff auf das Spiel zu nehmen und den Rückstand auf 22:14 zu verkürzen. Leipzig ließ allerdings nichts anbrennen, spielte das Spiel konsequent zu Ende und sicherten sich den Heimsieg mit 39-27.

Am Ende waren es zu viele Ballverluste, vergebene Chancen und eine zu inkonsequente Abwehr, welche ein besseres Ergebnis an diesem Tag verhinderten.

Kommende Woche steht für die USV TU Damen das Duell gegen Rotation Weißenborn an. Anpfiff 18:00 Uhr in der heimischen Energie Verbund Arena. 

 

Es spielten: Theresa Quaas, Lisa Ziegler (beide Tor), Mary Pohl (1), Vivian Hielscher (3), Katja Kotzauer (2), Dajana Knick (2), Franziska Petalla (2), Vanessa Pollmann (4), Andrea Leben (2), Margrit Hielscher (1), Fränze Schönbrodt (2), Julia Berger (8)