Zum Abschluss ein (spielerisches) Fest

Mit einem gelungenen Abschluss beendeten die Damen des USV TU Dresden die Handballsaison 2017/2018 in der Sachsenliga. Am letzten Spieltag hatten die USV-Mädels noch einmal die Möglichkeit, ihren Tabellenplatz von Rang fünf auf den vierten Tabellenplatz zu verbessern und damit das Saisonergebnis des letzten Jahres zu übertrumpfen. Dabei traten sie gegen den direkten Platzkonkurrenten SV 04 Plauen-Oberlosa an.

Mit dieser Motivation im Hinterkopf, gingen die Dresdnerinnen ins Spiel. Und es sollte ein erfolgreicher Tag werden! Von Beginn an bestimmten Sie die Partie und den Gegner. In der Abwehr ließ man den zweikampfstarken Plaunerinnen so gut wie keine Räume und nutzte die Fehler des Gegners geschickt aus. Per schnellem Gegenstoß erzielten die Dresdnerinnen immer wieder leichte Tore und erarbeiteten sich schnell einen komfortablen Vorsprung von fünf Toren (10:15) in der 15. Minute. Und auch in der folgenden Spielzeit bis zur Pause, ließ der USV nicht nach. Die Damen aus dem Vogtland agierten nun mit viel körperlicher Härte. Durch ein druckvolles Spiel aus dem Rückraum, versuchten die Dresdnerinnen dies zu umgehen und es gelang. Auch die Wechsel von Trainer Andreas Lemke brachten keinen Bruch im Spiel. Und so durften sich die zahlreichen Zuschauer an diesem sonnigen Sonntag über eine Tordifferenz von sieben Toren zur Halbzeit (20:13) freuen. Damit hätte nach dem knappen Hinspielerfolg des USV wohl keiner gerechnet!

Mit viel Spielfreude und schön anzusehenden Aktionen der USV-Mädels ging auch die zweite Hälfte weiter. Wirklich gefährlich war der SV nur über die rechte Rückraum- und Außenposition. Zu wenig, um in diesem Spiel wirklich mithalten zu können. So wurde der Vorsprung schnell zweistellig (24:14, 34. Minute) und TU konnte die restlichen Minuten locker runter spielen. Am Ende freuten sich die USV-Damen über einen 37:25 Sieg.

„Nun könnte die Saison weitergehen. Das Team hat sich gefunden und eine gute Rückrunde gespielt.“, so Trainer Andreas Lemke. Doch wie es weitergeht steht in der berühmten Glaskugel. Sechs Spielerinnen verlassen das Team und der Trainer? Da ist die Entscheidung noch offen.

Es spielten: Puskas (Tor), Semeradt, Kötter (2), Kolewa (5), Kotzauer (7), Härtel, Hennig (3), Horn (6), Leben (3/1), Lippmann (1), Löser (3), Cembranos Bruzon (5/1), Seidel (2)